Sie sind hier: Start / Förderung / 

Förderung für Kinder und Jugend

Im Bezirksverband gibt es verschiedene Anlaufstellen, um Aktionen und Freizeiten im Rahmen der Kinder- und Jugendförderung bezuschussen zu lassen.

 

Für Teilnehmer und Ortsverbände in der Stadt Gütersloh:

Ansprechpartner und Anträge

(Link: www.kreis-guetersloh.de / Jugend & Familie )

 

Für Teilnehmer und Ortsverbände in der Stadt Verl:

Ansprechpartner und Anträge

(Link: www.verl.de / Jugend & Familie )

 

Für Teilnehmer im Land NRW über den BDKJ:

Formulare vom BDKJ Paderborn

 

Allgemeine Infos zur Förderung vom BDKJ NRW und die Formulare

BDKJ NRW oder auch der BDKJ Münster

 

Versicherungen zu Ferienfreizeiten gibt es kostengünstig beim Jugendhaus Düsseldorf:

Versicherung für Jugendreisen

 

 

Erweitertes Führungszeugnis

Das erweiterte Führungszeugnis ist seit dem 01.01.2012 Pflicht für jeden ehrenamtlichen Gruppenleiter, der z.B. an regelmäßigen Gruppenstunden oder Ferienfreizeiten teilnimmt. Mittlerweile gibt es auch die ersten Regelungen zur Handhabung dieses Themas. Diese werden in einer Vereinbarung mit euch (jedem Verein) abgeschlossen. Der zuständige Jugendbereich kommt auf euch zu. Wenn ihr die Vereinbarung gelesen und die darin enthaltenen Regelungen und Pflichten verstanden habt, geht es hier zur Umsetzung weiter...

 

Alle Informationen gibt es zum Nachlesen beim BDKJ NRW

 

 

Zunächst muss eine Person offiziell für diese Aufgabe benannt werden, die diese Verwaltungsaufgabe sorgfältig bearbeitet. 

Zu den Aufgaben gehört: 

- Formulare ausfüllen 

- Dokumente verwalten 

- regelmäßige Überprüfung, ob alle Anlagen gültig sind 

(Die Person muss nicht zwangsläufig dem Vorstand angehören, es macht aber Sinn diese Aufgabe mit dem Familenvorstand abzustimmen und eventuell dort zu verankern.) 

 

Zu den Anlagen:

Zunächst muss jeder Gruppenleiter ab 14 Jahren ein Führungszeugnis beim Einwohnermeldeamt beantragen (a), der z.B. regelmäßig Gruppenstunden leitet oder an einer Ferienfreizeit teilnimmt. Das Führungszeugnis sollte für ALLE Ehrenamtlichen vorliegen (z.B. auch Küchenpersonal das in der Ferienfreizeit mitwirkt, etc.). 

Welche Aktionen ein Führungszeugnis erfordern, muss der Beauftragte gegenbenenfalls mit dem Vorstand in einer Risikobewertung Punkt (b) und (c) für jede Aktion bewerten (grundsätzlich immer bei Übernachtungen). Nimmt der Beauftragte selber an Aktionen teil, muss er sein Führungszeugnis bei einer weiteren Person vorlegen (z.B. Vorsitzender). 

 

Die Ausstellung des Führungszeugnis für ehrenamtliche Gruppenleiter ist mit dem Formular (a) beim Einwohnermeldeamt kostenlos zu beantragen. 

Das Führungszeugnis wird per Post nach ca. 8-12 Werktagen an den jeweiligen Gruppenleiter versandt. 

 

Danach muss der Gruppenleiter das Zeugnis beim Beauftragten vorlegen. Da diese Daten sensitiv sind, wird es nur vorgezeigt und notiert, dass keine Eintragungen laut §72a SGB VIII vorliegen. Außerdem muss das Ausstellungsdatum des Führungszeugnisses notiert werden. 

Dazu wird pro Gruppenleiter das Formular (d) ausgefüllt. 

Hierbei muss sowohl der Gruppenleiter als auch der Vorstand die Datenschutzbestimmungen mit einer Unterschrift bestätigen. 

 

Das Führunszeugnis darf hierbei nicht älter als 3 Monate sein. 

 

Das Führungszeugnis ist 5 Jahre gültig, danach muss es wieder neu beantragt und vorgelegt werden. 

 

Scheidet ein Gruppenleiter aus müssen innerhalb von 3 Monaten auch die hinterlegten Daten gelöscht werden. 

 

Nimmt ein Gruppenleiter an Aktionen unterschiedlichen Vereine teil, kann einfach ein neues Führungszeugnis beantragt und vorgezeigt werden, oder formlos eine schriftliche Bestätigung beim Beauftragten des anderen Verein eingeholt werden (Die Unterlagen müssen also bei mindestens einem Verein ausgefüllt und hinterlegt worden sein). 

 

 

Anlagen:

a) Bescheinigung zur Beantragung des Führungszeugnis

b) Empfehlung zur Einordnung ehrenamtlicher Tätigkeiten (Risikobewertung)

c) Prüfschema zur Einordnung (Risikoberwertung pro Aktion)

d) Dokumentation zur Einsichtnahme

Expertenmodus (Seriendruck)

FAQ

Hier einige Antworten auf häufig gestellte Fragen (diskutiert mit dem BDKJ).

 

F: Müssen Referenten ein Führungszeugnis vorzeigen?

A: Externe Referenten, deren Tätigkeit keine direkte Leitung der Gruppe beinhaltet, sind von der Vorlagepflicht entbunden (in Abstimmung mit den Jugendämtern und BDKJ).

 

F: Dürfen Minderjährige die Datenschutzerklärung unterschreiben oder ist dies von den Erziehungsberechtigten auszufüllen?

A: Minderjährige dürfen prinzipiell Datenschutzverpflichtungen unterschreiben, wenn sie in der Lage sind, die Konsequenzen der Verwendung ihrer Daten zu überschauen. Da sie Jugendarbeit machen und in dem Thema fortgebildet sind, trifft dieser Fall zu. Link zum Thema

 

F: Muss ich das Führungszeugnis für jeden Träger neu beantragen und diesem vorlegen?

A: Prinzipiell muss für jede ehrenamtliche Tätigkeit ein Führungszeugnis, nicht älter als 3 Monate, beim Verein vorzeigt werden. Eine Ausnahmeregelung kann getroffen werden, wenn der Ehrenamtliche die Einwilligung zur Datenweitergabe an andere Träger ausdrücklich zugestimmt hat (siehe Formular Datenweitergabe). Damit kann eine schriftliche Bestätigung zwischen Träger und Träger erfolgen.

 

F: Was ist bei einem Verdachtsfall zu tun.

A: Im Verdachtfällen sollte sich im Leiterteam ausgetauscht und die Anhaltspunkte bewertet werden. Dazu dient auch der Leitfaden unter "KiWohl / Verdachtsfall melden"

 

 

F: Was ist bei mehrtägigen Veranstaltungen, z.B. Sport-Turniere zu beachten?

A: Bei mehrtätigen Veranstaltungen ist die Vorlage von Führungszeugnissen für die "Gast-Vereine" nicht erforderlich, wenn 

a) die Anmeldung auf Ortsebene (also Träger) und nicht auf Einzelpersonen erfolgt und

b) dafür Sorge getragen wird, dass die Führungszeugnisse pro Ort eingesammelt wurden.

Daher sollte für Punkt b) immer dieser Passus in der Anmeldung übernommen werden:

"Die Zuständigkeit des freien Trägers entfällt bei Angeboten, zu denen sich Verbandsgruppen (z.B. Ortsgruppen) anmelden und die Leiterinnen und Leiter der Verbandsgruppe die Aufsichtspflicht und Verantwortung für ihre Gruppenmitglieder haben. Insofern sind in diesen Fällen die Ortsgruppen als selbstständige örtliche freie Träger der Jugendhilfe verantwortlich, dass die Einsichtnahme in ein erweitertes Führungszeugnis stattgefunden hat."

 

 

* alle Angaben auf dieser Seite sind ohne Gewähr

** Short URL zu diesem Thema goodurl.de/jubwd

Materialausleihe

Materialien können über den BDKJ ausgeliehen werden:

BDKJ Gütersloh

BDKJ Paderborn

© jub-wd.de - Ricardo Brechmann